
Geschrieben von Stefan Cordes am 08. Februar 2010
Schon ein bißchen rührend…
Geschrieben von Stefan Cordes am 30. Januar 2010
In einem Gespräch mit der Zeitschrift “Chip” erläutert Uwe Knaus, Manager Web Communications bei Daimler, Strategie und Erfolg des wohl bekanntesten deutschen Corporate Blogs. Obwohl erst seit 2007 online, gehört das Mitarbeiter/innen Blog des Daimler Konzerns zu den Vorzeige-Beispielen des Einsatzes von Social Media im Unternehmenskontext. Der Manager gibt reichlich Tipps und Hinweise zum erfolgreichen und nachhaltigen bloggen in Unternehmen.
Folgende Fragen sollten sich die Verantwortlichen vor allem stellen:
Geht es um das Image oder um reinen Service?
Ist es wichtig, dass ein Dialog zum Kunden aufgebaut wird oder soll eher das Unternehmen präsentiert werden? Ganz wichtig: Gibt es überhaupt genügend Geschichten zu erzählen, oder verwaist der Blog nach einem Monat nach kurzer Zeit, weil niemandem mehr etwas einfällt?
Wichtig ist aber vor allem die Unternehmenskultur, d.h. ob und wie das Management das Blog-Projekt unterstützt. Und: wurde der Betriebsrat einbezogen, denn oft findet das Schreiben von Blogeinträgen meist in der Arbeitszeit statt? Schließlich muß ein klares Regelwerk formuliert, Kommentarrichtlinien und eine Blogging-Policy definiert werden. Inhaltlich sollte das Blog sich grundsätzlich von der reinen Webpräsenz des Unternehmens differenzieren. Die Aufzählung von Fakten und PR-Informationen haben seiner Meinung nach nichts im “Unternehmens-Tagebuch” verloren.
“Weblog kommt ja von Tagebuch, also will ich dort auch Eindrücke, Gefühle und Gedanken lesen. [...] Wenn diese Punkte geklärt sind und das Unternehmen dialogorientiert, authentisch, transparent und zeitnah bloggt, sollte es funktionieren,“ rät der Initiator und Chef des Daimler-Blogs.
(Quelle: Chip.de)
Geschrieben von Stefan Cordes am 15. Januar 2010
Die Sammel- und Speicherwut von Google scheint vielen immer bedrohlicher und beängstigend. In einem sehr interessanten Interwiew, erläutert der US-Soziologe Richard Sennet die Rolle des Staates im Kontext dieses Aufbrechens von Privatheit.
Ich glaube, dass die Privatsphäre immer größer wird, weil die Leute gern Dinge öffentlich machen, die sie vorher für sich behalten haben. Das erleichtert es, noch mehr Daten anzuhäufen: Aber die treibende Kraft hinter der Datensammelwut ist nicht das Internet oder Google, sondern der Staat. Dahinter steckt eine neue Art von Regierungsmentalität. Dieser Staat übt Macht durch Partikularismus aus, in dem er so viel wie möglich über die Individuen weiß, die er regiert.
Google und Staat sind in seiner Analyse nicht zu trennen. Google ist nicht die Ursache, Google ist das Werkzeug.
Dabei ist der Kultursoziologe nicht grundsätzlich gegen das Internet. Tatsächlich beschreibt er das Netz als “unsere Zukunft”. Teenager schaffen sich dort sozialen Raum, Mensch-Maschine-Kommunikation eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Und obgleich er das Phänomen Facebook für eine fatale Entwicklung hält, ist er nur wenig beunruhigt. Wir müssen nur lernen mit dem veränderten Nutzungsverhalten umzugehen.
Ich bin grundsätzlich optimistisch, was die zukünftige Nutzung des Internets angeht. In der Technikgeschichte gibt es immer eine Krise, wenn eine neue Maschine kommt. Denn die Maschine existiert, bevor die Menschen wissen, wie man sie gut nutzt. Mit den Computern geht es uns so, wie unseren Vorfahren in der Renaissance, die auf den gerade erfundenen doppelten Sextanten schauten. Mit dem kann man im Himmel navigieren, aber die Leute brauchten lange, um das herauszufinden.
(Quelle: SPON)
Geschrieben von Stefan Cordes am 13. Januar 2010
Google legt in Sachen Online Office nach:
Googles Online-Office “Text & Tabellen” wird offenbar in Zukunft die Speicherung von beliebigen Dateien ermöglichen. Einzige Einschränkung ist, dass diese Dateien nicht größer als jeweils 250 MByte sein dürfen; der gesamte verfügbare Speicherplatz soll Berichten zufolge 1 GByte betragen.
Nicht ganz so viel wie der Skydrive von Microsoft (25 GB), aber Googles Offices Apps scheinen die bekannteren zu sein… Oder wer nutzt das MS Angebot?
Das neue Feature soll in den nächsten Wochen sukzessive freigeschaltet werden. Wie schon bisher die mit Text & Tabellen erzeugten Office-Dokumente, lassen sich auch die hochgeladenen Dateien anderen Nutzern einzeln oder ordnerweise zur Verfügung stellen.
(Quelle: heise.de)
Geschrieben von Stefan Cordes am 11. Januar 2010
Vorlesungs-Podcasts erfreuen sich offenbar zunehmender Beliebtheit.
Nachdem im letzten Jahr die ersten deutschen Hochschulen u.a. in iTunes eigene Kanäle eröffnet haben, berichtet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Potsdam von nahezu 1,2 Millionen Zugriffen in den letzten 12 Monaten auf seine Vorlesungs-Podcasts. Diese werden über die Plattform iTunes U von Apple (http://itunes.hpi.uni-potsdam.de) bereitgestellt.
Die dort mittlerweile verfügbaren 3.100 Kurzvideos zu Themen der Informationstechnologie wurden nach Angaben des renommierten Potsdamer Instituts bis zu 80.000 Mal pro Woche herunter geladen. Das HPI gehört zu den ersten vier Elite-Einrichtungen in Deutschland, die seit Januar 2009 Lehrinhalte im Uni-Bereich der internationalen Plattform des Unternehmens Apple zugänglich machen. Nutzen können dieses Angebot alle Interessierten – nicht bloß Studierende. Auf seinem eigenen Tele-Teaching-Portal http://www.tele-task.de registrierte das Institut im selben Zeitraum sogar eine Verdoppelung der Zugriffe von drei auf sechs Millionen. Dort werden 2.200 Video-Aufzeichnungen kompletter Vorlesungen und 5.000 Video-Podcasts mit einzelnen Vorlesungsabschnitten angeboten. Sie stammen von fast 700 Dozenten und sind ebenfalls frei für jedermann verfügbar. Im Gegensatz zu anderen universitären Anbietern verzichtet die Potsdamer Ausbildungsstätte für IT-Ingenieure darauf, Lehrinhalte als PDF-Dokumente und Audio-Dateien bereitzustellen.
(Quelle: idw)
Den Erfolg führen die Potsdamer vor allem darauf zurück, dass die Podcasts nicht bloss die/den Vortragende(n) abbilden, sondern zudem – durch eine eigene Softwareentwicklung ermöglicht – darüberhinaus die Laptop- bzw. Tafelumgebung der/des Lehrenden zeigen.
Geschrieben von Stefan Cordes am 04. Januar 2010
Kinder und Jugendliche, die ausgiebig moderne Kommunikationstechnologien im Internet nutzen, weisen bessere Schreibfertigkeiten auf als weniger webaffine Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngst veröffentlichte Studie “Young people’s writing: Attitudes, behaviour and the role of technology” des britischen National Literacy Trust, die das Online-Nutzungsverhalten von insgesamt 3.001 Kindern im Alter zwischen neun und 16 Jahren untersucht hat.
Demnach hat die aktive Beteiligung an sozialen Netzwerken, Instant-Messaging-Diensten, Online-Chats oder Blogs klar positive Effekte auf Heranwachsende.
“Unsere Forschungsergebnisse legen ein starkes Korrelationsverhältnis zwischen Kindern, die moderne Kommunikationstechnologien nutzen und einem weiter gefassten Verhaltensmuster in Bezug auf Schreib- und Lesefertigkeiten nahe”, erklärt Jonathan Douglas, Director des National Literacy Trust, gegenüber BBC News. Die diesem Zusammenhang zu Grunde liegende Formel sei dabei recht einfach. “Je mehr verschiedene Kommunikationsformen genutzt werden, desto besser sind die entsprechenden Fähigkeiten der Kinder”, erläutert Douglas.
(Quelle: pte austria)
Geschrieben von Stefan Cordes am 19. März 2010
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